Was ist Hochsensibilität?
Hochsensibilität (High Sensitivity) beschreibt ein angeborenes Persönlichkeitsmerkmal, bei dem Reize – sowohl äußere als auch innere – intensiver wahrgenommen und gründlicher verarbeitet werden.
Der Begriff geht auf die Forschungsarbeiten der Psychologin Dr. Elaine N. Aron zurück, deren Studien belegen, dass etwa 15–20 % der Menschen eine erhöhte Sensitivität des zentralen Nervensystems aufweisen und damit geboren worden sind. Dabei spielt nicht nur die Genetik, sondern auch die Epigenetik (das Umfeld) eine Rolle. Neue Studien von Aron aus 2018 zeigen, dass bereits 20-35% (!) der Kinder und Jugendlichen hochsensibel sind.
Im beruflichen Alltag eröffnet Hochsensibilität besondere Chancen, stellt aber auch spezifische Herausforderungen. Menschen mit ausgeprägter Sensitivität zeichnen sich häufig durch hohe Empathie, analytische Tiefe, Kreativität und eine starke Wahrnehmung feiner sozialer wie organisatorischer Reize aus – Fähigkeiten, die in modernen Arbeitsumgebungen wertvoll sind. Gleichzeitig kann eine hohe Reizdichte, ständige Unterbrechungen oder unklare Strukturen zu Überforderung führen, wenn Arbeitsbedingungen nicht ausreichend berücksichtigt werden.
Elaine Aron definiert nach neuesten Studien (2024) 6 Faktoren der Hochsensibilität:
- Sensitivität für Details
- Soziale Sensitivität
- Sensitivität für positive Erfahrungen
- Emotionale Reaktivität
- Überstimulation
- Verarbeitungstiefe
Damit werden positive als auch negative Effekte der Hochsensibilität berücksichtigt. Wichtig ist dabei, dass Hochsensibilität keine Störung oder Erkrankung ist, sondern eine angeborene Veranlagung mit positiven und negativen Aspekten.
Jeder ist anders. Hochsensibilität hat viele Facetten. Doppelveranlagungen sind möglich.
Ich möchte praxisnahe Wege aufzeigen, wie du mit deiner Hochsensibilität deine Stärken im Job entfalten kannst – ohne dabei an deine Grenzen zu geraten. Denn erst wenn deine Sensitivität verstanden und wertschätzend integriert wird, profitierst du als Mitarbeiter:in und auch das Unternehmen von deinem Potenzial.
Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass Hochsensibilität keine Diagnose ist, sondern eine Veranlagung oder einen Wesenszug darstellt. Hochsensibilität kann jedoch auch je nach Sozialisierung und individuellen Erfahrungen Teil oder Folge einer Diagnose sein. (z.B. Trauma) Ich weise in meinen Beratung ausdrücklich darauf hin, dass ich im Rahmen der Lebens- und Sozialberatung ausschließlich im Präventivbereich arbeite. Aufklärungsbogen
Die HSP Skala nach Elaine Aron ist wie jeder Selbsttest an die eigene Selbstwahrnehmung geknüpft und kann daher nicht objektiv sein. Jedoch liefert der Test gute Anhaltspunkte um ressourcenorientiert im Sinne eines präventiven Selbstmanagements zu arbeiten.
Mein Angebot
Dem eigenen Naturell entsprechend leben & arbeiten
1. Hochsensibilität verstehen (ca. 90 min)
- Was bedeutet Hochsensibilität und wie erkennt man das?
- Forschungserkenntnisse – biologische Grundlagen
- Arbeitsverhalten, Herausforderungen von HSP
- Begabungen und Stärken von HSP
- Abgrenzung anderer psychologischer Disziplinen und Aufklärung
2. Dein Naturell verstehen (ca. 90 min)
- Stärken, Arbeitsweise
- Umfeldanalyse
- Bedürfnisanalyse
3. Selbstmanagement dem eigenen Naturell entsprechend
- Übungen
- konkrete Handlungsmöglichkeiten
- Individuelle Ressourcen
Kosten:
Was dir das Coaching bringt.
Du lernst…
- Reizüberflutung zu stoppen
- Eigene Bedürfnisse wahrzunehmen
- Abgrenzung
- Klarheit welche beruflichen Rahmenbedingungen zu dir passen




